Dienstag, 3. August 2010
Tropfen des Regens
frank_lupin, 15:02h
Es wird dunkel am Himmel. Der lang angekündigte Regen kommt mit kleinen seichten Schritten auf mich zu. Vereinzelte Tropfen fangen an, meine Sachen zu befeuchten. Ich spüre wie sie auf mich fallen und meine Kleidung langsam an mir kleben bleibt. Es werden immer mehr Tropfen in immer kürzeren Zeitabständen. Erst ist die Schulter nass. Die Haare. Die Schuhe. Zum Schluss die Hose. Aus kleinen Tropfen werden größere. Ein Trommelwirbel prasselt auf mich ein - massiert mich. Nun sind die Tropfen vielschichtiger - nicht mehr nur klein und groß, sondern auch dick, dünn, schmal, lang, kurz, rund und eckig.
Sie erzählen mir ihre Geschichten. Geschichten aus fernen Orten, die ich bis dato nicht kannte. Erzählen mir von ihrer gesamten Reise. Verraten mir, dass sie stets einen Freund im Inneren mit sich tragen. Der Regen schmückt die Geschichten seiner Tropfen durch deren Geruch, Geschmack und deren Klangart beim Aufschlagen auf verschiedene Orte und Gegenstände aus. Zusätzlich bestärkt durch kraftvolle oder langsame Passagen.
Wann hast du das letzte Mal den Tropfen des Regens und ihren Geschichten gelauscht? Weißt du noch, wie Regen tropft? Wie er sich anfühlt? Wie er schmeckt? Wie er riecht? Nimm dir mal wieder die Zeit, ihn bewusst zu erleben, ihn die Gangart bestimmen zu lassen, ihn dir seine Geschichten erzählen zu lassen.
Ein nasser Kerl, der seine Klamotten auswringt.
Sie erzählen mir ihre Geschichten. Geschichten aus fernen Orten, die ich bis dato nicht kannte. Erzählen mir von ihrer gesamten Reise. Verraten mir, dass sie stets einen Freund im Inneren mit sich tragen. Der Regen schmückt die Geschichten seiner Tropfen durch deren Geruch, Geschmack und deren Klangart beim Aufschlagen auf verschiedene Orte und Gegenstände aus. Zusätzlich bestärkt durch kraftvolle oder langsame Passagen.
Wann hast du das letzte Mal den Tropfen des Regens und ihren Geschichten gelauscht? Weißt du noch, wie Regen tropft? Wie er sich anfühlt? Wie er schmeckt? Wie er riecht? Nimm dir mal wieder die Zeit, ihn bewusst zu erleben, ihn die Gangart bestimmen zu lassen, ihn dir seine Geschichten erzählen zu lassen.
Ein nasser Kerl, der seine Klamotten auswringt.
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Mittwoch, 14. Juli 2010
Plagiat - Oder doch nicht?
frank_lupin, 01:16h
In diesen Wochen sind die Abschlussarbeiten der Architekten an der HTW-Dresden verteidigt worden. Die meisten der Studenten - ob Bachelor oder Master - haben die Verteidigung gut oder gar sehr gut beendet. Leider gab es auch dieses Jahr wieder 1-2 die es leider nicht geschafft haben.
Bei der abschließenden Feier für die Bachelor und Master gab es dann einen Plagiats Vorwurf an einen Studenten. Dieser hatte den Masterabschluss erfolgreich geschafft.
Der Vorwurf kam von einem mitgekommenem Elternteil einer Studentin. Seitens der Proffessoren wurde dieser Herr nur unscheinheilig angesehen und im stillen darüber geredet, was er sich wohl einbilde.
Aber was ist dran, an dem Plagiats-Vorwurf?
Klar ist eines: Gerade Architekten lassen sich gerne von anderen Architekten beeinflussen und in eine bestimmte Richtung treiben. Einige mehr, andere weniger.
Doch dieser spezielle hatte bereits öfters bei anderen Studenten gut funktionierende Entwürfe geschickt abgekupfert. Bei seiner Masterarbeit waren angeblich mehrer Studenten maßgeblich an "Seinem" Werk beteiligt. Einer erledigte den Fassadenschnitt, ein anderer die Grundrisse und ein großer Teil wurde aus "Wettbewerbe-Aktuell" übernommen.
Einige Studenten gingen demonstrativ vor die Tür, als sein Name bei der Feier fiel und er nach vorn geboten wurde. Er schloss im übrigen mit einer der besten Noten.
Doch was ist eigentlich mit den Proffessoren? Warum hat es keiner bemerkt? War es doch gut umgearbeitet?
Schweres Thema, gerade bei einer Studienabschlussarbeit. Plagiat oder nicht - das würde wohl nur eine genaue Untersuchung zeigen.
Bei der abschließenden Feier für die Bachelor und Master gab es dann einen Plagiats Vorwurf an einen Studenten. Dieser hatte den Masterabschluss erfolgreich geschafft.
Der Vorwurf kam von einem mitgekommenem Elternteil einer Studentin. Seitens der Proffessoren wurde dieser Herr nur unscheinheilig angesehen und im stillen darüber geredet, was er sich wohl einbilde.
Aber was ist dran, an dem Plagiats-Vorwurf?
Klar ist eines: Gerade Architekten lassen sich gerne von anderen Architekten beeinflussen und in eine bestimmte Richtung treiben. Einige mehr, andere weniger.
Doch dieser spezielle hatte bereits öfters bei anderen Studenten gut funktionierende Entwürfe geschickt abgekupfert. Bei seiner Masterarbeit waren angeblich mehrer Studenten maßgeblich an "Seinem" Werk beteiligt. Einer erledigte den Fassadenschnitt, ein anderer die Grundrisse und ein großer Teil wurde aus "Wettbewerbe-Aktuell" übernommen.
Einige Studenten gingen demonstrativ vor die Tür, als sein Name bei der Feier fiel und er nach vorn geboten wurde. Er schloss im übrigen mit einer der besten Noten.
Doch was ist eigentlich mit den Proffessoren? Warum hat es keiner bemerkt? War es doch gut umgearbeitet?
Schweres Thema, gerade bei einer Studienabschlussarbeit. Plagiat oder nicht - das würde wohl nur eine genaue Untersuchung zeigen.
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Mittwoch, 30. Juni 2010
"Guddi Westerwelle" vote for President
frank_lupin, 15:25h
Die Wahl den Bundespräsidenten ist im ersten Wahlgang. Bei 1244 Wahlleuten kann dann schonmal ein Fehler passieren.
"Dr. Guddi Westerwelle"
"Jetzt hab ich den Namen falsch gesagt."
"Dr. Guddi Westerwelle"
"Jetzt hab ich den Namen falsch gesagt."
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