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Montag, 1. Februar 2010
war was?
frank_lupin, 22:11h
...ist heute viel passiert? Hat sich etwas verändert? Habe ich etwas verpasst? War ich es, der stehengeblieben ist oder war es doch die Welt? Hmm, schwer zu unterscheiden. Meine Gedanken flüstern mir leise, aber sehr eindringlich und seit Stunden zu, dass es die Welt war. Sie sagen: "Du bist ein kleiner, aber wertvoller Teil der Welt, wieso sollte sie nicht für dich eine kleine Pause einlegen?"
Ich entgegne: "Das widerspricht allen Gesetzen der Vernunft, so etwas geht nicht." "Das glaubst aber auch nur Du", sagen die Gedanken.
Das kann unmöglich sein, bilde ich mir ein, dass die Welt still stand, das geht nicht. Seit wann macht die Welt Ausnahmen und hört auf, sich zu drehen? Mussten nicht alle Erdenteile ihre tägliche Dosis Sonne erhaschen? Durften sich die tektonischen Platten heute nicht wieder um ein Müh verschieben? Hielten die Wolken mit dem Schnee, den sie bereits eine Weile mit sich trugen, für eine Pause der Welt inne? Brauchte ich heute nicht meiner Tätigkeit nachgehen? Bin ich noch der gleiche, der sich gestern Abend erschöpft ins Bett gelegt hatte, einen unruhigen Schlaf hatte und sich im selbigen oft hin und her drehte?
"Es ist nichts anders! Ich bin ich. Nicht die Welt hat eine Pause gemacht, ich war es der eine gemacht hat. Auch wenn ich wünschte, sie täte eine, aber sie dreht sich unentwegt weiter. Sie macht niemals Pause und sie wird auch nie vergessen. Nur andere Ereignisse und neue Zeiten werden sich auf bereits geschehene Ereignisse und Zeiten legen und diese damit überdecken. Das lesen der Welt soll nicht einfacher werden, als es seit tausenden von Jahren schon ist."
"Wir wissen es", sagen die Gedanken, "besser als Du. Wir können die Welt lesen. Mehr sogar! Wir sind in der Lage sie zu deuten, sie zu..."
"Schluss!" sage ich. "Ihr habt mich übermannt. Wart nicht länger einzusperren in der dunklen Ecke meines Kopfes und habt euch in einem überraschenden Ansturm den Weg nach draußen gebahnt. Mir Zeit geraubt, die ich nicht wieder herbeischaffen kann, Zeit die weg ist, verlebt."
Ich dränge sie langsam zurück. Stück für Stück, Schritt für Schritt. Es werden weniger und zugleich wird es ruhiger. Noch weniger. Weg. Sind da, wo ich sie beherrschen kann...
Ich entgegne: "Das widerspricht allen Gesetzen der Vernunft, so etwas geht nicht." "Das glaubst aber auch nur Du", sagen die Gedanken.
Das kann unmöglich sein, bilde ich mir ein, dass die Welt still stand, das geht nicht. Seit wann macht die Welt Ausnahmen und hört auf, sich zu drehen? Mussten nicht alle Erdenteile ihre tägliche Dosis Sonne erhaschen? Durften sich die tektonischen Platten heute nicht wieder um ein Müh verschieben? Hielten die Wolken mit dem Schnee, den sie bereits eine Weile mit sich trugen, für eine Pause der Welt inne? Brauchte ich heute nicht meiner Tätigkeit nachgehen? Bin ich noch der gleiche, der sich gestern Abend erschöpft ins Bett gelegt hatte, einen unruhigen Schlaf hatte und sich im selbigen oft hin und her drehte?
"Es ist nichts anders! Ich bin ich. Nicht die Welt hat eine Pause gemacht, ich war es der eine gemacht hat. Auch wenn ich wünschte, sie täte eine, aber sie dreht sich unentwegt weiter. Sie macht niemals Pause und sie wird auch nie vergessen. Nur andere Ereignisse und neue Zeiten werden sich auf bereits geschehene Ereignisse und Zeiten legen und diese damit überdecken. Das lesen der Welt soll nicht einfacher werden, als es seit tausenden von Jahren schon ist."
"Wir wissen es", sagen die Gedanken, "besser als Du. Wir können die Welt lesen. Mehr sogar! Wir sind in der Lage sie zu deuten, sie zu..."
"Schluss!" sage ich. "Ihr habt mich übermannt. Wart nicht länger einzusperren in der dunklen Ecke meines Kopfes und habt euch in einem überraschenden Ansturm den Weg nach draußen gebahnt. Mir Zeit geraubt, die ich nicht wieder herbeischaffen kann, Zeit die weg ist, verlebt."
Ich dränge sie langsam zurück. Stück für Stück, Schritt für Schritt. Es werden weniger und zugleich wird es ruhiger. Noch weniger. Weg. Sind da, wo ich sie beherrschen kann...
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Sonntag, 31. Januar 2010
der Tag darauf
frank_lupin, 21:00h
...heute ist etwas anders, anders als gestern noch. Die Gedanken haben sich zurück gezogen, schlummern still in einem der vielen Winkel des Kopfes. Ich kann euch sagen, dass es nicht einfach war sie abzuschütteln. Sie im Zaum zu halten ist manchmal nicht leicht. Sind sie doch viele und oft auch nicht zu bremsen, ich aber stehe ihnen nur allein gegenüber. Es ist förmlich zu spüren, dass sie auf ihre nächste Chance warten, da in ihrer kleinen, dunklen Ecke meines Kopfes.
Noch habe ich die Kontrolle und will sie auch nicht hergeben, nicht freiwillig! Also konzentriere ich mich auf das Wesentliche - das Blog.
Ich experimentiere, verändere und gestalte das Layout um, doch entschließe mich dazu, es nicht als "aktives" Layout zu wählen. Zuviel was mir nicht gefällt, was ich anders haben möchte.
Ich werde mir also Zeit lassen, es meinen Wünschen anzupassen, denn schließlich besteht hier kein Abgabedatum, keine Frist in der das Layout fertig sein muss. Es ist fertig, wenn es fertig ist, wenn ich es für fertig erkläre, wenn es die Gedanken für fertig erklären und es zulassen, dass es zum "aktiven" Layout wird...
Noch habe ich die Kontrolle und will sie auch nicht hergeben, nicht freiwillig! Also konzentriere ich mich auf das Wesentliche - das Blog.
Ich experimentiere, verändere und gestalte das Layout um, doch entschließe mich dazu, es nicht als "aktives" Layout zu wählen. Zuviel was mir nicht gefällt, was ich anders haben möchte.
Ich werde mir also Zeit lassen, es meinen Wünschen anzupassen, denn schließlich besteht hier kein Abgabedatum, keine Frist in der das Layout fertig sein muss. Es ist fertig, wenn es fertig ist, wenn ich es für fertig erkläre, wenn es die Gedanken für fertig erklären und es zulassen, dass es zum "aktiven" Layout wird...
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Samstag, 30. Januar 2010
first log
frank_lupin, 17:42h
Nun ist es also soweit. Zeit für die ersten Gehversuche eines noch ungeübten Bloggers. Hmm, "Blogger". Ich denke, den Begriff "Blogger" lasse ich vorerst weg, fühl mich auch noch gar nicht wie einer.
Wie sollte ich auch einer sein, da ich heute erst angekommen bin? Irgendwie sind die Beine noch recht wackelig und wollen nicht so, wie sonst in der normalen Welt. Sie fragen: "Wie lange haben wir Zeit uns anzupassen?" Daraufhin sage ich: "Reichlich. Aber macht euch darauf gefasst, dass es keinem Spaziergang, sondern einem Marathonlauf gleichen wird."
Die Hände jedoch haben sich nicht von dem Neuen abschrecken lassen und flitzen über viele Seiten - der Maus sei es gedankt. Die Augen können ihnen gerade noch folgen und greifen einige Wortfetzen auf.
"Blogger.de, Navigation, Themen, Layout, HTML"
Und die Gedanken werden plötzlich mehr, viel mehr als gerade eben noch. Ich drifte ab, fühle mich zunehmend unkonzentriert und das ausgerechnet jetzt. "Nein, nicht jetzt!" rufe ich ihnen zu.
Es bringt nichts. Sie schwirren um mich, wie lästige Fliegen an einem Sommertag um den Kopf einer Kuh. Ich muss weg vom hell erleuchteten Bildschirm in der recht dunkel gewordenen Wohnung...
Wie sollte ich auch einer sein, da ich heute erst angekommen bin? Irgendwie sind die Beine noch recht wackelig und wollen nicht so, wie sonst in der normalen Welt. Sie fragen: "Wie lange haben wir Zeit uns anzupassen?" Daraufhin sage ich: "Reichlich. Aber macht euch darauf gefasst, dass es keinem Spaziergang, sondern einem Marathonlauf gleichen wird."
Die Hände jedoch haben sich nicht von dem Neuen abschrecken lassen und flitzen über viele Seiten - der Maus sei es gedankt. Die Augen können ihnen gerade noch folgen und greifen einige Wortfetzen auf.
"Blogger.de, Navigation, Themen, Layout, HTML"
Und die Gedanken werden plötzlich mehr, viel mehr als gerade eben noch. Ich drifte ab, fühle mich zunehmend unkonzentriert und das ausgerechnet jetzt. "Nein, nicht jetzt!" rufe ich ihnen zu.
Es bringt nichts. Sie schwirren um mich, wie lästige Fliegen an einem Sommertag um den Kopf einer Kuh. Ich muss weg vom hell erleuchteten Bildschirm in der recht dunkel gewordenen Wohnung...
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