Mittwoch, 12. Mai 2010
Wenn sich Buchstaben fügen, wie sie wollen.
Mich beschäftigt das Thema schon etwas länger. Die deutsche Sprache verliert in vielen Bereichen täglich an Halt. Vor allem in der jungen Generation ist zu erkennen, dass der Gebrauch der deutschen Sprache immer unsicherer wird. Ein Großteil der Kommunikation unter den Jugendlichen findet im Internet über Chat-Plattformen statt. Hier ist jeder bemüht, in möglichst wenig Text, viele Informationen zu stecken. Dabei entgleitet die Schriftform und damt letztlich auch die Sprachform.

Auch ich bin durch Chats mit der Welt vernetzt und auch ich hatte mich dazu hinreißen lassen, die Sprache in den Dreck zu ziehen. Gelegentlich habe ich sogar noch darauf herum getrampelt. Satzzeichen, Grammatik und vieles mehr hatten sich von mir verabschiedet, womit der Phantasie keine Grenzen mehr gesetzt waren und die Schriftform auf ein schier grenzenlos tiefes Niveau gefallen ist.

Nach einer Weile kam ich zu dem Entschluss, dass es so nicht weiter gehen kann. Ich machte die Tür für Deutsch wieder auf, hing ein Schild über diese - Herzlich Willkommen Deutsch, hier kannst du dich wohlfühlen - und wartete, dass sie wieder kam. Sie kam! Toll.
Gleichwohl die Zeit ohne gutes Deutsch nicht spurlos an mir vorbei ging und ich immer noch Fehler mitschleppe, bin ich auf einem besseren Weg als zuvor.


Wenn sich Buchstaben fügen wie sie wollen, entstehen herrliche Sätze - besser Wörterreihungen - wie diese hier:

"das schon aber man bewerft sie mit grossen(...)"

"also ich fends besser wenn er(...)"

"(...)anzuschauen, da sonst Kinderkarten Kinder(...)"

"Dann würde ich aber wenn sich spieler sich löschen, sollte nur das HD grau sein, und(...)"

4 schöne Beispiele in nicht mal 3 Minuten. Zu finden in einem Forum eines Browser-Games. Einfach nur irgendeinen Beitrag lesen.

Aber nicht nur unsere "Jungen" machen Fehler, sondern auch viele bekannte deutsche Unternehmen, die sich im Internet präsentieren. Vielleicht doch mal einen Geisteswissenschaftler mehr einstellen und nicht den Programmierer die Texte verfassen lassen.


Für ein besseres Deutsch!

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Dienstag, 11. Mai 2010
Achtung, 101 Dalmatiner queren die Straße!
Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner.
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Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner, Dalmatiner.
Dalmatiner.

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Freitag, 7. Mai 2010
Felgendeckel in der Gunst des Klein-Kriminellen!
Nun bricht die Stunde wieder heran, in der es draußen dunkel wird, finstere Gestalten aus ihren Schlupfwinkeln treten und Laternen nur einen kleinen Lichtkreis im Schwarz der Nacht hinterlassen.
Es sind Gestalten mit immer wieder neuen, wahnsinnig klugen, innovativen und hochkomplexen Ideen, wie sie uns Mitbürger ärgern können.
Bisher dachte ich immer, dass so etwas weit ab von meiner Haustür geschieht, doch ich wurde letztens eines besseren belehrt.

"Felgendeckel" oder auch "Narbenkappen" scheinen derzeit weit oben in der Gunst des Kleinkriminellen in Dresden zu stehen. Mit ihrem teuflischen und bis ins Detail genau ausgeklügelten Plan machen sie Dresdner Bürger wütend.
Es werden jeweils die beiden Felgendeckel der Beifahrerseite entwendet und - so nehme ich jedenfalls an - zu Hause auf einem "Felgendeckel-Schrein" aufbewahrt - fein säuberlich nach Hersteller geordnet, versteht sich.

Da man Felgendeckel meistens nur im 4er Pack kauft/nachkauft, damit es bei allen 4 Rädern gleich aussieht, können die entwendeten Felgendeckel also nicht verkauft werden, da ja noch 2 fehlen.

Daher erschließt sich mir dieser hoch intelligente Plan bis heute nicht. Fakt ist jedoch, dass es weiterhin Diebstähle gibt, denn in unserer Straße und einigen Nebenstraßen verbreitet sich dieses Phänomen.

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