Freitag, 5. Februar 2010
Interview der Gedanken - I (Fortsetzung)
frank_lupin, 21:36h
Ich: "Nach einer längeren Pause, die ich zum Überlegen brauchte, um mir meiner Antwort auch sicher zu sein, bin ich nun bereit. >Wahnsinn< ist es nicht, der mich antreibt. Es ist eher die stille Hoffung, dass sich vielleicht doch noch eine Tür öffnet, durch die ich hindurch schlüpfen kann. Jedoch stimme ich euch in sofern zu, als dass es manchmal wagemutig ist wie ich mich vorantreiben lasse."
Gedanken: "Warum suchst du Herrn Was-werde-ich-wenn-ich-groß-bin so oft auf? Hat er dir nicht einen Weg vorgeschlagen, den du bereitwillig angenommen und mutig beschritten hast? Hast du nicht gefunden was du wolltest, oder warst du ihm gegenüber mit deinen Fähigkeiten und Fertigkeiten inkorrekt?"
Ich: "Er hat mir einen guten Weg gezeigt. Ich bin sehr zufrieden und habe auch Spaß an den Dingen, die ich auf diesem Wege mache und kennengelernt habe. Und doch schaue ich ungewiss in die Zukunft. Vielleicht habe ich deswegen Frau Zweifel-an-der-Zukunft für mich erfunden. An sie kann ich meine Fragen richten, die sich für mich ergeben. Werde ich ein ausgebildeter Fachidiot sein? Finde ich eine Anstellung? Wenn ja, wie lange? Gibt es eigentlich noch mehr?
Ich kann und werde nicht von etwas ausgehen, was nur noch in den seltensten Fällen überhaupt klappt - eine Anstellung in einem Betrieb/Firma für 30-40 Jahre.
Für mich steht also fest, ich will vielseitig sein! - aber wie?"
Gedanken: "Es war nicht weiter verwunderlich, dass du Frau Zweifel-an-der-Zukunft ins Leben gerufen hast. Eigentlich haben wir uns sogar gefragt, wie lange es wohl dauern würde, bis sie hier auftaucht. Als wir sie dann eines Tages beim Frühstück kennengelernt haben, waren wir daher auch nicht weiter überrascht. Wir haben sie hier freundlich aufgenommen und auch schon die ein oder andere "Party" mit ihr zusammen geschmissen.
Entschuldige, wir sind etwas vom Thema abgekommen, aber auch das muss einmal sein. Wir grenzen hier keinen aus und freuen uns auch mal über Zuwachs - so lange es im Rahmen bleibt.
Sie hat mit Rechten eine Position in unserer Mitte bekommen. Die Welt da draußen wird immer hektischer, wird zunehmend unkontrollierbar, wird zweipolig - reich und arm, mächtig und machtlos - wird vernetzter von Tag zu Tag, wird rücksichtsloser, schaut zunehmend nur nach vorn, statt mal zurück.
Sie wird sich unterscheiden zwischen den Menschen, die versuchen, ihre Träume zu verwirklichen, Menschen, die für ihre Vorstellungen und Lebensweisen "kämpfen", aber gleichzeitig einen Blick für die anderen Menschen wahren und diese nicht aus den Augen verlieren.
Menschen, die mutig genug sind, neue Wege zu suchen, um das zu finden, was wirklich wichtig ist - Zufriedenheit. Man sollte die Menschlichkeit auf seinem Wege nicht verlieren. Wir müssen Fehler machen dürfen, denn durch Fehler lernen wir. Seine innere Stimme nicht im Stimmenmeer aller überhören, ist äußerst wichtig.
Ein Fachidiot wirst du nur sein, wenn du nicht über deinen Tellerrand hinaus schaust. Halte deine Sinne und deine Interessen stehts offen für Neues, vielleicht bringt es etwas mit sich, das dich wieder ein Stück weiter bringt. Warum das nötig ist, können wir dir auch sagen. Mit einer gewissen Bandbreite kannst du vielleicht andere Schwächen ausgleichen. Wichtig ist, dass du es versuchst, egal was es ist. Was wir dir nicht sagen brauchen ist, dass man nicht mehr davon ausgehen kann, ARBEIT über 30-40 Jahre bei einer Firma/einem Betrieb zu bekommen. Diese Konstante solltest du nicht für dein Leben auf der sicheren Bank verbuchen. Zuviel kann sich ändern, zuviel rotiert. Daher lohnt sich vielleicht hier und da umzudenken und wie bereits erwähnt, andere Wege zu gehen."
Ich: "Hmm. Ihr habt schon Recht, die Welt verändert sich, wird bunter, aber auch grauer. Den richtigen Weg zu finden ist nicht immer einfach. Sich in anderen Bereichen zu verwirklichen erfordert Mut, den nicht viele aufbringen können. In dieser schnellen Welt vergisst man vielleicht zu schnell, woher man kommt und warum man da ist, wo man jetzt steht. Ein Blick über die Schulter hilft vielleicht, den nächsten Schritt nach vorn zu machen. "
Gedanken: "Warum suchst du Herrn Was-werde-ich-wenn-ich-groß-bin so oft auf? Hat er dir nicht einen Weg vorgeschlagen, den du bereitwillig angenommen und mutig beschritten hast? Hast du nicht gefunden was du wolltest, oder warst du ihm gegenüber mit deinen Fähigkeiten und Fertigkeiten inkorrekt?"
Ich: "Er hat mir einen guten Weg gezeigt. Ich bin sehr zufrieden und habe auch Spaß an den Dingen, die ich auf diesem Wege mache und kennengelernt habe. Und doch schaue ich ungewiss in die Zukunft. Vielleicht habe ich deswegen Frau Zweifel-an-der-Zukunft für mich erfunden. An sie kann ich meine Fragen richten, die sich für mich ergeben. Werde ich ein ausgebildeter Fachidiot sein? Finde ich eine Anstellung? Wenn ja, wie lange? Gibt es eigentlich noch mehr?
Ich kann und werde nicht von etwas ausgehen, was nur noch in den seltensten Fällen überhaupt klappt - eine Anstellung in einem Betrieb/Firma für 30-40 Jahre.
Für mich steht also fest, ich will vielseitig sein! - aber wie?"
Gedanken: "Es war nicht weiter verwunderlich, dass du Frau Zweifel-an-der-Zukunft ins Leben gerufen hast. Eigentlich haben wir uns sogar gefragt, wie lange es wohl dauern würde, bis sie hier auftaucht. Als wir sie dann eines Tages beim Frühstück kennengelernt haben, waren wir daher auch nicht weiter überrascht. Wir haben sie hier freundlich aufgenommen und auch schon die ein oder andere "Party" mit ihr zusammen geschmissen.
Entschuldige, wir sind etwas vom Thema abgekommen, aber auch das muss einmal sein. Wir grenzen hier keinen aus und freuen uns auch mal über Zuwachs - so lange es im Rahmen bleibt.
Sie hat mit Rechten eine Position in unserer Mitte bekommen. Die Welt da draußen wird immer hektischer, wird zunehmend unkontrollierbar, wird zweipolig - reich und arm, mächtig und machtlos - wird vernetzter von Tag zu Tag, wird rücksichtsloser, schaut zunehmend nur nach vorn, statt mal zurück.
Sie wird sich unterscheiden zwischen den Menschen, die versuchen, ihre Träume zu verwirklichen, Menschen, die für ihre Vorstellungen und Lebensweisen "kämpfen", aber gleichzeitig einen Blick für die anderen Menschen wahren und diese nicht aus den Augen verlieren.
Menschen, die mutig genug sind, neue Wege zu suchen, um das zu finden, was wirklich wichtig ist - Zufriedenheit. Man sollte die Menschlichkeit auf seinem Wege nicht verlieren. Wir müssen Fehler machen dürfen, denn durch Fehler lernen wir. Seine innere Stimme nicht im Stimmenmeer aller überhören, ist äußerst wichtig.
Ein Fachidiot wirst du nur sein, wenn du nicht über deinen Tellerrand hinaus schaust. Halte deine Sinne und deine Interessen stehts offen für Neues, vielleicht bringt es etwas mit sich, das dich wieder ein Stück weiter bringt. Warum das nötig ist, können wir dir auch sagen. Mit einer gewissen Bandbreite kannst du vielleicht andere Schwächen ausgleichen. Wichtig ist, dass du es versuchst, egal was es ist. Was wir dir nicht sagen brauchen ist, dass man nicht mehr davon ausgehen kann, ARBEIT über 30-40 Jahre bei einer Firma/einem Betrieb zu bekommen. Diese Konstante solltest du nicht für dein Leben auf der sicheren Bank verbuchen. Zuviel kann sich ändern, zuviel rotiert. Daher lohnt sich vielleicht hier und da umzudenken und wie bereits erwähnt, andere Wege zu gehen."
Ich: "Hmm. Ihr habt schon Recht, die Welt verändert sich, wird bunter, aber auch grauer. Den richtigen Weg zu finden ist nicht immer einfach. Sich in anderen Bereichen zu verwirklichen erfordert Mut, den nicht viele aufbringen können. In dieser schnellen Welt vergisst man vielleicht zu schnell, woher man kommt und warum man da ist, wo man jetzt steht. Ein Blick über die Schulter hilft vielleicht, den nächsten Schritt nach vorn zu machen. "
... comment