Freitag, 7. Mai 2010
Felgendeckel in der Gunst des Klein-Kriminellen!
Nun bricht die Stunde wieder heran, in der es draußen dunkel wird, finstere Gestalten aus ihren Schlupfwinkeln treten und Laternen nur einen kleinen Lichtkreis im Schwarz der Nacht hinterlassen.
Es sind Gestalten mit immer wieder neuen, wahnsinnig klugen, innovativen und hochkomplexen Ideen, wie sie uns Mitbürger ärgern können.
Bisher dachte ich immer, dass so etwas weit ab von meiner Haustür geschieht, doch ich wurde letztens eines besseren belehrt.

"Felgendeckel" oder auch "Narbenkappen" scheinen derzeit weit oben in der Gunst des Kleinkriminellen in Dresden zu stehen. Mit ihrem teuflischen und bis ins Detail genau ausgeklügelten Plan machen sie Dresdner Bürger wütend.
Es werden jeweils die beiden Felgendeckel der Beifahrerseite entwendet und - so nehme ich jedenfalls an - zu Hause auf einem "Felgendeckel-Schrein" aufbewahrt - fein säuberlich nach Hersteller geordnet, versteht sich.

Da man Felgendeckel meistens nur im 4er Pack kauft/nachkauft, damit es bei allen 4 Rädern gleich aussieht, können die entwendeten Felgendeckel also nicht verkauft werden, da ja noch 2 fehlen.

Daher erschließt sich mir dieser hoch intelligente Plan bis heute nicht. Fakt ist jedoch, dass es weiterhin Diebstähle gibt, denn in unserer Straße und einigen Nebenstraßen verbreitet sich dieses Phänomen.

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