Samstag, 10. April 2010
Etwas wird irgendwann anders.
Ich: "Hast du gehört, es soll sich etwas ändern."
Gedanke: "Nein, das habe ich noch nicht gehört. Was soll sich denn ändern?"
Ich: "Etwas wird sich ändern."
Gedanke: "Und was genau ist etwas?"
Ich: "Etwas eben. Ich kann es dir nicht genau beschreiben. Habe nur in den Nachrichten aufgeschnappt das sich ETWAS ändern soll."
Gedanke: "Und da gab es keine genaueren Angaben zu? Keine weiterreichenden Informationen, keine Namen, rein gar nichts?"
Ich: "Hmm, da war was. Aber ich will nicht darauf kommen. Es hatte irgendwas mit Politik zu tun, glaube ich, oder war es doch Wirschaft?"
Gedanke: "Politik und Wirtschaft sind eng umschlungen. Das liegt nicht zuletzt daran, dass viele Politiker nur bezahlte Wirtschaftler sind. Mag provokant sein, doch es entspricht der Realität, dass viele Politiker eine bezahlte Meinung haben. Die Wirtschafts-Lobby ist stark und mächtig. Sie überlebt viele Amtsphasen und ist noch da, wenn bereits die nächste Generation am Machen ist."
Ich: "Ich glaube jetzt weiß ich es. Auto. Irgenwas mit Auto hatte es zu tun..."
Gedanke: "Dann meinst du wohl die "Straßennutzungs-Gebühren", die auch in Deutschland bald eingeführt werden soll."
Ich: "Ja, genau. Das war es, was ich meinte."
Gedanke: "Das ist im Grunde nur eine Verlagerung der Einahmen, die ohnehin schon existieren. Aber natürlich mit mehr Bürokratie, damit die Beamten wieder etwas zu tun haben."
Ich: "Ich hatte im Nachhinein noch etwas mehr darüber gelesen und war erstaunt, um nicht zu sagen genervt."


"(...) Der Staat verbuche jedes Jahr über 50 Milliarden Euro Einnahmen aus Kfz-Steuer, Mineralölsteuer und Lkw-Maut. Bund, Länder und Kommunen zusammen investierten aber weniger als ein Drittel dieser Summe in das Fernstraßennetz. Nach einer ADAC-Studie bezahlen die deutschen Autofahrer über Steuern und Abgaben mehr als das Vierfache dessen, was dem Staat an Kosten durch Bau und Unterhalt der Autobahnen entsteht. (...)"

Macht demnach 50 Millarden Einnahmen und ca. 17 Millarden Ausgaben. Also nur eine lächerliche Differenz von 33 Millarden. Wozu diese mit investieren und zusätzlich vielleicht mal Steuern senken, statt die Einnahmen nur wieder umzulagern und am Ende nicht wirklich mehr zu haben. Bringt doch keinen Nutzen, wenn es nicht dahin fliesst, wo es eigentlich hin soll.

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