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Freitag, 19. Februar 2010
Keine 3 Stunden, Urlaub - wir kommen!
frank_lupin, 13:37h
Hektik verbreitet sich bei mir und den Gedanken, jetzt, so kurz vor der Abreise. Keine 3 Stunden mehr und wir gleiten auf der Autobahn, an einigen hundert Pollern vorbei, zum ersten Haltepunkt. Treffen unseren Mitreisenden, der die ganze Sache in die Wege geleitet hat, verschnaufen nochmal kurz, trinken Kaffee und überlegen zusammen wie es wohl werden wird, auf dem Kahn. Werden wir es wie der Vogel Reiher halten oder uns wie die Wale und Fische der Weltmeere, wie zu Hause fühlen?
Im Moment ist erstmal Reste packen angesagt und das mit einer gewissen Ruhe. Schließlich hat man über die Jahre des Reisens mit den Eltern gelernt, wie und wann man packt. Also bringt uns nichts mehr aus der Bahn, auch wenn die bessere Hälfte, wie angestochen umherläuft, wie eine Löwin brüllt, wenn man zu lange wartet nach ihrem Rufen, wie ein Floh hin und her springt und Chaos verbreiten will. Nichts da! Hier heißt es Geduld beweisen und einfühlsam sein. Verständnisvoll wird ihrem Ruf schnellst möglich nachgegangen, werden letzte Ratschläge erteilt. Sie braucht es nicht mehr auszusprechen, denn kaum stehe ich im Schlafzimmer, nachdem ich den 3000m Hindernisslauf durch die Wohnung geschafft habe, zeigt sie nur auf das Bett, wo bereits eine schwarze Hose und ein weißes und blaues Shirt liegen. Meine Entscheidung ist schnell getroffen und ich richte meinen Finger gezielt auf das weiße Shirt aus. Nun schwinge ich mich wieder zurück über die Buckelpiste und schaue auf meinen, binnen 5 Minuten gepackten Rucksack, der als Handgepäck dienen wird und denke, eigentlich bist du fertig - schreibste noch was im Blog.
Meine Reisetasche hatten die Gedanken und ich bereits gestern Abend gepackt, verblüffend schnell wie immer. Ja gut, was heist schnell? Im Vergleich zu einem 100m Sprint sicherlich sehr langsam, aber im Vergleich zur allmorgendlichen, längeren warmen Dusche, um mich mit Energie aufzuladen - da fühle ich mich manchmal wie ein Reptil, das sich in der Sonne auflädt um spritzig für den Tag zu sein- , sicherlich eine Ecke schneller. Alles mit einer Leichtigkeit und Lockerheit, dass die bessere Hälfte immer nur mit einem fragenden Gesichtsausdruck daneben steht. Wir sahen uns kurz an, als ich fertig gepackt hatte, verharrten 3 Sekunden in diesem Anstarren, hatten nichts gesagt und doch so viel ausgetauscht.
Jetzt schnappe ich mir meine grün-weiße Sonnenbrille, mit der man, ohne dass es Winter sein muss, viel Aufmerksamkeit bekommen würde und setze sie mir auf die Nase, womit alle Vorbereitungen abgeschlossen sind. Urlaub, mach dich auf was gefasst, wir kommen!
Im Moment ist erstmal Reste packen angesagt und das mit einer gewissen Ruhe. Schließlich hat man über die Jahre des Reisens mit den Eltern gelernt, wie und wann man packt. Also bringt uns nichts mehr aus der Bahn, auch wenn die bessere Hälfte, wie angestochen umherläuft, wie eine Löwin brüllt, wenn man zu lange wartet nach ihrem Rufen, wie ein Floh hin und her springt und Chaos verbreiten will. Nichts da! Hier heißt es Geduld beweisen und einfühlsam sein. Verständnisvoll wird ihrem Ruf schnellst möglich nachgegangen, werden letzte Ratschläge erteilt. Sie braucht es nicht mehr auszusprechen, denn kaum stehe ich im Schlafzimmer, nachdem ich den 3000m Hindernisslauf durch die Wohnung geschafft habe, zeigt sie nur auf das Bett, wo bereits eine schwarze Hose und ein weißes und blaues Shirt liegen. Meine Entscheidung ist schnell getroffen und ich richte meinen Finger gezielt auf das weiße Shirt aus. Nun schwinge ich mich wieder zurück über die Buckelpiste und schaue auf meinen, binnen 5 Minuten gepackten Rucksack, der als Handgepäck dienen wird und denke, eigentlich bist du fertig - schreibste noch was im Blog.
Meine Reisetasche hatten die Gedanken und ich bereits gestern Abend gepackt, verblüffend schnell wie immer. Ja gut, was heist schnell? Im Vergleich zu einem 100m Sprint sicherlich sehr langsam, aber im Vergleich zur allmorgendlichen, längeren warmen Dusche, um mich mit Energie aufzuladen - da fühle ich mich manchmal wie ein Reptil, das sich in der Sonne auflädt um spritzig für den Tag zu sein- , sicherlich eine Ecke schneller. Alles mit einer Leichtigkeit und Lockerheit, dass die bessere Hälfte immer nur mit einem fragenden Gesichtsausdruck daneben steht. Wir sahen uns kurz an, als ich fertig gepackt hatte, verharrten 3 Sekunden in diesem Anstarren, hatten nichts gesagt und doch so viel ausgetauscht.
Jetzt schnappe ich mir meine grün-weiße Sonnenbrille, mit der man, ohne dass es Winter sein muss, viel Aufmerksamkeit bekommen würde und setze sie mir auf die Nase, womit alle Vorbereitungen abgeschlossen sind. Urlaub, mach dich auf was gefasst, wir kommen!
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Mittwoch, 17. Februar 2010
Wohlfül-Oase geschaffen
frank_lupin, 22:24h
Wir sind nicht länger in einer kleinen, teils kalten und nassen, engen Ecke untergebracht. Die Ecke hatte sich plötzlich in ein Zimmer verwandelt. Es war leer, war trist, war dunkel, hatte keine Tapete an der Wand, keine Bilder, war mit Schutt, der schon lange dort liegen musste, voll. Die Fenster waren nur vorgezeichnet und mussten noch aus der Wand geschlagen werden, damit es einmal Fenster wurden. Die Wände waren aus Sandstein, wahrscheinlich kommt es daher, dass Frank in Dresden wohnt und es Unmengen von altem Sandstein dort gibt. Es liegt also sehr nahe, dass er das Zimmer deswegen aus Sandstein gemacht hat. Wir standen vor einer Bruchbude, im wahrsten Sinne des Wortes.
Eines aber muss man ihm lassen: mit dem, was wir in seinem Kopf gefunden haben, hat das Gestalten und Umbauen sehr viel Spaß gemacht. Ganz zu Beginn haben wir uns das alte Werkzeug geschnappt, was auf einer seiner Werkbanken gelegen hatte und stürzten uns auf die vorgezeichneten Fenster. Verschwitzt, mit viel Staub in der Nase, mit keuchenden Stimmen standen wir letztlich vor vollendeter Tat und fegten die Reste der einst verschlossenen Fenster bei Seite. Nachdem diese Abrissarbeit vollbracht war, machten wir uns noch an einen Ausgleich des Fußbodens. Und, man will es ja auch gemütlich haben, eine Fußbodenheizung haben wir installiert. Auch das war keine schwere Arbeit, da Anleitung und was wir sonst noch brauchten, alles im Kopf herumlag und von uns einfach nur in die Hand genommen werden musste.
Zu guter Letzt war nur noch der Feinschliff dran. Wände glatt putzen, anschließend Tapete drauf und Farbe hinterher, dann die Holzfensterrahmen zimmern, schleifen und anstreichen und zum Schluss noch das schön warm aussehende Laminat verlegen - FERTIG. Als wir kurz nach draußen gingen, staunten wir nicht schlecht über die Einrichtung, die unverhofft vor der Tür gestanden hat. Passend. Kurzer Hand von vor-der-Tür, nach in-den-Raum verlagert und wir waren alle glücklich, geschafft, aber glücklich. Mit den Bildern der letzten Foto-Tour, sowie einigen von früher, verschönert und zu einer wahren Wohlfühl-Oase eingerichtet. Wir sind angekommen im neuen Zuhause und können hoffentlich lange hier verweilen.
Eines aber muss man ihm lassen: mit dem, was wir in seinem Kopf gefunden haben, hat das Gestalten und Umbauen sehr viel Spaß gemacht. Ganz zu Beginn haben wir uns das alte Werkzeug geschnappt, was auf einer seiner Werkbanken gelegen hatte und stürzten uns auf die vorgezeichneten Fenster. Verschwitzt, mit viel Staub in der Nase, mit keuchenden Stimmen standen wir letztlich vor vollendeter Tat und fegten die Reste der einst verschlossenen Fenster bei Seite. Nachdem diese Abrissarbeit vollbracht war, machten wir uns noch an einen Ausgleich des Fußbodens. Und, man will es ja auch gemütlich haben, eine Fußbodenheizung haben wir installiert. Auch das war keine schwere Arbeit, da Anleitung und was wir sonst noch brauchten, alles im Kopf herumlag und von uns einfach nur in die Hand genommen werden musste.
Zu guter Letzt war nur noch der Feinschliff dran. Wände glatt putzen, anschließend Tapete drauf und Farbe hinterher, dann die Holzfensterrahmen zimmern, schleifen und anstreichen und zum Schluss noch das schön warm aussehende Laminat verlegen - FERTIG. Als wir kurz nach draußen gingen, staunten wir nicht schlecht über die Einrichtung, die unverhofft vor der Tür gestanden hat. Passend. Kurzer Hand von vor-der-Tür, nach in-den-Raum verlagert und wir waren alle glücklich, geschafft, aber glücklich. Mit den Bildern der letzten Foto-Tour, sowie einigen von früher, verschönert und zu einer wahren Wohlfühl-Oase eingerichtet. Wir sind angekommen im neuen Zuhause und können hoffentlich lange hier verweilen.
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Dienstag, 16. Februar 2010
Bilderspaß & ein Zimmer für die Gedanken
frank_lupin, 13:21h
Wir, meine Gedanken und ich, haben die Spiegelreflexkamera meines Paps bekommen, weil wir demnächst eine Reise machen werden. Die Gedanken waren ganz heiß darauf auszuprobieren, was sich mit dieser Kamera für schöne Bilder machen lassen. Es war also keine Überraschung, dass ich, nach Erhalt der Kamera, kurze Zeit später bereits im Garten meiner Eltern stand und fotografierte. Meine Freundin hatte die Digicam im Anschlag und so streiften wir, auf der Suche nach lohnenden Motiven, durch den verschneiten Garten, der eine Gundeindeckung von 50cm Schnee hatte.
Alles, was der Schnee noch nicht verschluckt hatte, was dem Winter stand hielt, was sich nicht vor uns versteckte oder nicht mehr verstecken konnte, wurde abgelichtet, wurde als Beweis - dass es da war - festgehalten. Die Gedanken und ich agierten stets im Wechsel. Hatte ich ein Bild gemacht, sagten die Gedanken, wie es vielleicht noch etwas besser ginge. Und haben sie mir Inspirationen gegeben, habe ich diese aufgenommen und noch etwas weiter reifen lassen, um es in einer gelungenen Aufnahme abzulichten, einzufangen. Es mündete schließlich im reinsten Bilderspaß!
Etwas später machten wir uns wieder in das warme, mit vielen Pflanzen und mit einem großen Buchregal bestückten, Wohnzimmer. So, wie ich mir die geschriebenen Geschichten, hinterlegten Ansichten und Bilder angesehen hatte, so haben sich die Gedanken diesmal mit mir zusammen alles angesehen. Es dauerte nicht lange und die ersten Bilder wurden in ihrer dunklen, teils nassen und kleinen Ecke meines Kofpes verewigt.
Ich konnte nicht umhin, etwas zu ändern. Die Gedanken sind in letzter Zeit nicht mehr so aufdringlich, wollen nicht die Kontrolle - aber mitbestimmen -, geben sich Mühe, "normal" zu sein. Daher ist die Ecke nicht länger klein, nass und nur eine Ecke. Ich habe mich entschlossen, ihnen ein Zimmer zu geben - für den Anfang. Mal sehen, wie sie sich schlagen, wie es in den kommenden Tagen wird. Wie das Zimmer aussieht, kann ich euch leider nicht genau sagen, denn ich habe nur das Rohmaterial geliefert, das Ausstaffieren haben sie selbst in die Hand genommen. Ich bin also gespannt und warte auf ihren Bericht.
Alles, was der Schnee noch nicht verschluckt hatte, was dem Winter stand hielt, was sich nicht vor uns versteckte oder nicht mehr verstecken konnte, wurde abgelichtet, wurde als Beweis - dass es da war - festgehalten. Die Gedanken und ich agierten stets im Wechsel. Hatte ich ein Bild gemacht, sagten die Gedanken, wie es vielleicht noch etwas besser ginge. Und haben sie mir Inspirationen gegeben, habe ich diese aufgenommen und noch etwas weiter reifen lassen, um es in einer gelungenen Aufnahme abzulichten, einzufangen. Es mündete schließlich im reinsten Bilderspaß!
Etwas später machten wir uns wieder in das warme, mit vielen Pflanzen und mit einem großen Buchregal bestückten, Wohnzimmer. So, wie ich mir die geschriebenen Geschichten, hinterlegten Ansichten und Bilder angesehen hatte, so haben sich die Gedanken diesmal mit mir zusammen alles angesehen. Es dauerte nicht lange und die ersten Bilder wurden in ihrer dunklen, teils nassen und kleinen Ecke meines Kofpes verewigt.
Ich konnte nicht umhin, etwas zu ändern. Die Gedanken sind in letzter Zeit nicht mehr so aufdringlich, wollen nicht die Kontrolle - aber mitbestimmen -, geben sich Mühe, "normal" zu sein. Daher ist die Ecke nicht länger klein, nass und nur eine Ecke. Ich habe mich entschlossen, ihnen ein Zimmer zu geben - für den Anfang. Mal sehen, wie sie sich schlagen, wie es in den kommenden Tagen wird. Wie das Zimmer aussieht, kann ich euch leider nicht genau sagen, denn ich habe nur das Rohmaterial geliefert, das Ausstaffieren haben sie selbst in die Hand genommen. Ich bin also gespannt und warte auf ihren Bericht.
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