Mittwoch, 7. April 2010
Biertrinker - Weißt du, warum wir damit werben?
frank_lupin, 02:11h
Wenn man einmal alle in Deutschland produzierten Biersorten trinken möchte, würde dies ca. 6 Jahre dauern - jeden Tag ein anderes Bier. Das berücksichtigt allerdings nur den Fall, dass in dieser Zeit kein "neues Bier" in Deutschland auf den Markt kommt.
Man kann also sagen, dass es in Deutschland eine reichhaltige Bierkultur gibt, die in den meisten Regionen auch offen gelebt wird. Neben vielen kleinen Brauereien gibt es natürlich auch den ein oder anderen "dicken Fisch". Einige Brauereien haben eine lange Firmen-Geschichte hinter sich gebracht, auf die man zurecht stolz sein kann. Andere Brauereien sind nur kurzlebig.
Die sogenannten dicken Fische können ihr Kapital auch in Werbekampanien stecken, um ihr Bier noch mehr in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Radeberger hat dies offensichtlich erfolgreich geschafft. Seit einiger Zeit ist der deutsche Bierhersteller in der amerikanischen Fernsehserie "Two and a half men" vertreten.
Nachdem ich mir die Werbung oft zweifelnd angesehen habe, hat nun meine Neugierde gesiegt. Ich habe die Radeberger-Website einmal besucht und versucht, zu erfahren, warum Radeberger mit kulturellen Einrichtungen Dresdens und nicht mit einem Platz in Radeberg Werbung macht. Man erfährt, dass es der "(...) hohe Eigenanspruch an Qualität und Wertigkeit (...)" ist, der beide Häuser verbindet und man wohl daher mit der weitaus bekannteren Dresdner Semperoper (der Kunstakademie, sowie dem gesamten "Altstadtblick") Werbung betreibt als mit dem eigenen radebergischen Standort.
Ich frage mich, ob es nicht ein paar Touristen oder Reisende gibt, die an der Semperoper fragen, ob sie hier nicht in der Radeberger-Brauerei seien. Denn eines weiß ich: nicht jeder wird die Semperoper, als DIE berühmte Dresdner Semperoper, sondern als die Radeberger-Brauerei erkennen.
Vielleicht gibt es ja nach 135 Jahren Traditionsgeschichte auch irgendwann wieder einen Werbespot, der mehr mit Radeberg - dem eigentlichen Standort der Brauerei - als mit Dresden zu tun hat. Mich würde es jedenfalls freuen.
Man kann also sagen, dass es in Deutschland eine reichhaltige Bierkultur gibt, die in den meisten Regionen auch offen gelebt wird. Neben vielen kleinen Brauereien gibt es natürlich auch den ein oder anderen "dicken Fisch". Einige Brauereien haben eine lange Firmen-Geschichte hinter sich gebracht, auf die man zurecht stolz sein kann. Andere Brauereien sind nur kurzlebig.
Die sogenannten dicken Fische können ihr Kapital auch in Werbekampanien stecken, um ihr Bier noch mehr in der Öffentlichkeit bekannt zu machen. Radeberger hat dies offensichtlich erfolgreich geschafft. Seit einiger Zeit ist der deutsche Bierhersteller in der amerikanischen Fernsehserie "Two and a half men" vertreten.
Nachdem ich mir die Werbung oft zweifelnd angesehen habe, hat nun meine Neugierde gesiegt. Ich habe die Radeberger-Website einmal besucht und versucht, zu erfahren, warum Radeberger mit kulturellen Einrichtungen Dresdens und nicht mit einem Platz in Radeberg Werbung macht. Man erfährt, dass es der "(...) hohe Eigenanspruch an Qualität und Wertigkeit (...)" ist, der beide Häuser verbindet und man wohl daher mit der weitaus bekannteren Dresdner Semperoper (der Kunstakademie, sowie dem gesamten "Altstadtblick") Werbung betreibt als mit dem eigenen radebergischen Standort.
Ich frage mich, ob es nicht ein paar Touristen oder Reisende gibt, die an der Semperoper fragen, ob sie hier nicht in der Radeberger-Brauerei seien. Denn eines weiß ich: nicht jeder wird die Semperoper, als DIE berühmte Dresdner Semperoper, sondern als die Radeberger-Brauerei erkennen.
Vielleicht gibt es ja nach 135 Jahren Traditionsgeschichte auch irgendwann wieder einen Werbespot, der mehr mit Radeberg - dem eigentlichen Standort der Brauerei - als mit Dresden zu tun hat. Mich würde es jedenfalls freuen.
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