Montag, 15. März 2010
Gedankenspiele
frank_lupin, 21:06h
Die Gedanken und ich haben uns heute Nachmittag getroffen. Hatten uns schon eine Zeit lang nicht mehr die Zeit genommen. Heute war es aber mal wieder soweit. Nachdem die neuesten Ereignisse ausgetauscht waren, wurde uns etwas langweilig. Doch dies dauerte nur kurz an. Ich kann gerade gar nicht sagen, wer den Vorschlag gemacht hat, jedenfalls wurde es knifflig. Rätzel-Zeit
Die Spielregeln sind schnell und knapp zusammengefasst. Es geht darum, Dinge zu beschreiben, ohne sie zu nennen. Sprich, eine abgewandelte Form von "Ich-sehe-was,-was-du-nicht-siehst", nur das man es nicht zwangshafterweise "sehen" muss. Wer weiß, was es ist, darf/muss den nächsten Gegenstand erklären und bekommt 1 Punkt auf sein Punktekonto gut geschrieben.
(Wer Lust hat, kann mit raten. Lösungen unten, Spiegelverkehrt geschrieben - soweit möglich.)
Nr1: Er besteht aus vielen Zahlen und noch mehr Strichen. Es gibt ihn in jedem Haushalt - meistens mehrfach. Trotzdem er zum Großteil aus Holz besteht, muss man auf seine Gelenke acht geben. Er ist wetter-, ritz- und kratzfest.
Nr2: Es macht Geräusche und hat die unterschiedlichsten Formen. Um zu funktionieren, braucht es in den meisten Fällen 2 Kabel. Du findest es nur in Gebäuden und nicht draußen. Um es richtig bedienen zu können, musst du die Zahlen 0-9 richtig variieren. Heute ist es Standart und früher war es eine Seltenheit.
Nr3: Er ist nicht neu, sondern alt. Du kannst bestimmen, wie schnell er ist. Auf Trödelmärkten gibt es viele Scheiben dafür. Meistens braucht er einen Freund, um richtig zu funktionieren oder du musst gut hören. Er zieht Bahnen auf dem, was du ihm gönnst.
Nr4: Es ist glatt, wenn du es in der Hand hälst. Verlierst du es, ist es scharf. Man benutzt es täglich - mehrfach. Es hat verschiedene Speicherkapazitäten. Es warten immer mehrere auf einen, doch man hat die Wahl.
Nr5: Er frisst sich druch Papier. Er ist metallisch und hat Reißzähne, die man nicht gleich sieht. Er kann eine Menge fressen, doch irgendwann muss man seinen Magen leeren. Er ist genormt.
Nr6: Sie läuft immer, auch wenn man es nicht will. Sie spiegelt einen Rhytmus wieder. Es gibt sie draußen, drinnen und überall auf der Welt. Sie rennt im Kreis und dabei verfolgt einer immer den anderen.
Nr7: Es kann dünn sein, aber auch dick. Darin werden 27 (und mehr) auf die verschiedensten Weisen kombiniert. Lässt man das Schwarze weg, wäre es leer. Es hat verschiedene Namen, welche berühmt oder völlig unbekannt sein können. Man kann es in 2 Arten einteilen. Du musst etwas gelernt haben, damit es sich dir erschließt.
Nr8: Er ist unabkömmlich. Es gibt ihn in Schulen, in öffentlichen Einrichtungen und in jeder Wohnung. Sein Aussehen hat grenzenlose Möglichkeiten. Er muss viel tragen können und sollte lange halten. Er ist manchmal allein, aber auch in einer Gruppe anzutreffen.
Nr9: Sie verweilt nur kurz bei uns. Neu ist sie schwerer als alt. Meistens ist sie in Gesellschaft. Später hat sie ein Anderer wieder neu. Sie kann verschieden groß sein und hat verschiedene Inhalte.
Nr10: Man muss ihn befüllen, um ihn zu leeren. Er ist aus Metall und nicht bei jedem zu finden. Er hält einen warm und du trägst ihn am Herzen.
Ich hofe ihr habt volle 10 Punkte ;-)
Lösungen:
1. - (batsßamredeilG) kcotslloZ reD
2. - nofeleT saD
3. - releipsnettalP reD
4. - salG saD
5. - rehcoL reD
6. - rhU eiD
7. - hcuB saD
8. - lhutS reD
9. - ehcsalfressaW eiD
10. - nnamhcalF reD
Die Spielregeln sind schnell und knapp zusammengefasst. Es geht darum, Dinge zu beschreiben, ohne sie zu nennen. Sprich, eine abgewandelte Form von "Ich-sehe-was,-was-du-nicht-siehst", nur das man es nicht zwangshafterweise "sehen" muss. Wer weiß, was es ist, darf/muss den nächsten Gegenstand erklären und bekommt 1 Punkt auf sein Punktekonto gut geschrieben.
(Wer Lust hat, kann mit raten. Lösungen unten, Spiegelverkehrt geschrieben - soweit möglich.)
Nr1: Er besteht aus vielen Zahlen und noch mehr Strichen. Es gibt ihn in jedem Haushalt - meistens mehrfach. Trotzdem er zum Großteil aus Holz besteht, muss man auf seine Gelenke acht geben. Er ist wetter-, ritz- und kratzfest.
Nr2: Es macht Geräusche und hat die unterschiedlichsten Formen. Um zu funktionieren, braucht es in den meisten Fällen 2 Kabel. Du findest es nur in Gebäuden und nicht draußen. Um es richtig bedienen zu können, musst du die Zahlen 0-9 richtig variieren. Heute ist es Standart und früher war es eine Seltenheit.
Nr3: Er ist nicht neu, sondern alt. Du kannst bestimmen, wie schnell er ist. Auf Trödelmärkten gibt es viele Scheiben dafür. Meistens braucht er einen Freund, um richtig zu funktionieren oder du musst gut hören. Er zieht Bahnen auf dem, was du ihm gönnst.
Nr4: Es ist glatt, wenn du es in der Hand hälst. Verlierst du es, ist es scharf. Man benutzt es täglich - mehrfach. Es hat verschiedene Speicherkapazitäten. Es warten immer mehrere auf einen, doch man hat die Wahl.
Nr5: Er frisst sich druch Papier. Er ist metallisch und hat Reißzähne, die man nicht gleich sieht. Er kann eine Menge fressen, doch irgendwann muss man seinen Magen leeren. Er ist genormt.
Nr6: Sie läuft immer, auch wenn man es nicht will. Sie spiegelt einen Rhytmus wieder. Es gibt sie draußen, drinnen und überall auf der Welt. Sie rennt im Kreis und dabei verfolgt einer immer den anderen.
Nr7: Es kann dünn sein, aber auch dick. Darin werden 27 (und mehr) auf die verschiedensten Weisen kombiniert. Lässt man das Schwarze weg, wäre es leer. Es hat verschiedene Namen, welche berühmt oder völlig unbekannt sein können. Man kann es in 2 Arten einteilen. Du musst etwas gelernt haben, damit es sich dir erschließt.
Nr8: Er ist unabkömmlich. Es gibt ihn in Schulen, in öffentlichen Einrichtungen und in jeder Wohnung. Sein Aussehen hat grenzenlose Möglichkeiten. Er muss viel tragen können und sollte lange halten. Er ist manchmal allein, aber auch in einer Gruppe anzutreffen.
Nr9: Sie verweilt nur kurz bei uns. Neu ist sie schwerer als alt. Meistens ist sie in Gesellschaft. Später hat sie ein Anderer wieder neu. Sie kann verschieden groß sein und hat verschiedene Inhalte.
Nr10: Man muss ihn befüllen, um ihn zu leeren. Er ist aus Metall und nicht bei jedem zu finden. Er hält einen warm und du trägst ihn am Herzen.
Ich hofe ihr habt volle 10 Punkte ;-)
Lösungen:
1. - (batsßamredeilG) kcotslloZ reD
2. - nofeleT saD
3. - releipsnettalP reD
4. - salG saD
5. - rehcoL reD
6. - rhU eiD
7. - hcuB saD
8. - lhutS reD
9. - ehcsalfressaW eiD
10. - nnamhcalF reD
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Mittwoch, 17. Februar 2010
Wohlfül-Oase geschaffen
frank_lupin, 22:24h
Wir sind nicht länger in einer kleinen, teils kalten und nassen, engen Ecke untergebracht. Die Ecke hatte sich plötzlich in ein Zimmer verwandelt. Es war leer, war trist, war dunkel, hatte keine Tapete an der Wand, keine Bilder, war mit Schutt, der schon lange dort liegen musste, voll. Die Fenster waren nur vorgezeichnet und mussten noch aus der Wand geschlagen werden, damit es einmal Fenster wurden. Die Wände waren aus Sandstein, wahrscheinlich kommt es daher, dass Frank in Dresden wohnt und es Unmengen von altem Sandstein dort gibt. Es liegt also sehr nahe, dass er das Zimmer deswegen aus Sandstein gemacht hat. Wir standen vor einer Bruchbude, im wahrsten Sinne des Wortes.
Eines aber muss man ihm lassen: mit dem, was wir in seinem Kopf gefunden haben, hat das Gestalten und Umbauen sehr viel Spaß gemacht. Ganz zu Beginn haben wir uns das alte Werkzeug geschnappt, was auf einer seiner Werkbanken gelegen hatte und stürzten uns auf die vorgezeichneten Fenster. Verschwitzt, mit viel Staub in der Nase, mit keuchenden Stimmen standen wir letztlich vor vollendeter Tat und fegten die Reste der einst verschlossenen Fenster bei Seite. Nachdem diese Abrissarbeit vollbracht war, machten wir uns noch an einen Ausgleich des Fußbodens. Und, man will es ja auch gemütlich haben, eine Fußbodenheizung haben wir installiert. Auch das war keine schwere Arbeit, da Anleitung und was wir sonst noch brauchten, alles im Kopf herumlag und von uns einfach nur in die Hand genommen werden musste.
Zu guter Letzt war nur noch der Feinschliff dran. Wände glatt putzen, anschließend Tapete drauf und Farbe hinterher, dann die Holzfensterrahmen zimmern, schleifen und anstreichen und zum Schluss noch das schön warm aussehende Laminat verlegen - FERTIG. Als wir kurz nach draußen gingen, staunten wir nicht schlecht über die Einrichtung, die unverhofft vor der Tür gestanden hat. Passend. Kurzer Hand von vor-der-Tür, nach in-den-Raum verlagert und wir waren alle glücklich, geschafft, aber glücklich. Mit den Bildern der letzten Foto-Tour, sowie einigen von früher, verschönert und zu einer wahren Wohlfühl-Oase eingerichtet. Wir sind angekommen im neuen Zuhause und können hoffentlich lange hier verweilen.
Eines aber muss man ihm lassen: mit dem, was wir in seinem Kopf gefunden haben, hat das Gestalten und Umbauen sehr viel Spaß gemacht. Ganz zu Beginn haben wir uns das alte Werkzeug geschnappt, was auf einer seiner Werkbanken gelegen hatte und stürzten uns auf die vorgezeichneten Fenster. Verschwitzt, mit viel Staub in der Nase, mit keuchenden Stimmen standen wir letztlich vor vollendeter Tat und fegten die Reste der einst verschlossenen Fenster bei Seite. Nachdem diese Abrissarbeit vollbracht war, machten wir uns noch an einen Ausgleich des Fußbodens. Und, man will es ja auch gemütlich haben, eine Fußbodenheizung haben wir installiert. Auch das war keine schwere Arbeit, da Anleitung und was wir sonst noch brauchten, alles im Kopf herumlag und von uns einfach nur in die Hand genommen werden musste.
Zu guter Letzt war nur noch der Feinschliff dran. Wände glatt putzen, anschließend Tapete drauf und Farbe hinterher, dann die Holzfensterrahmen zimmern, schleifen und anstreichen und zum Schluss noch das schön warm aussehende Laminat verlegen - FERTIG. Als wir kurz nach draußen gingen, staunten wir nicht schlecht über die Einrichtung, die unverhofft vor der Tür gestanden hat. Passend. Kurzer Hand von vor-der-Tür, nach in-den-Raum verlagert und wir waren alle glücklich, geschafft, aber glücklich. Mit den Bildern der letzten Foto-Tour, sowie einigen von früher, verschönert und zu einer wahren Wohlfühl-Oase eingerichtet. Wir sind angekommen im neuen Zuhause und können hoffentlich lange hier verweilen.
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Freitag, 12. Februar 2010
Geglättet, gelocht, gestapelt - Gedankenerlebnisse
frank_lupin, 14:58h
Im weißen Gestöber des starken Winters verlieren sich die Tage. Einer gleicht dem anderen, andere gleichen dem einen. Kein Unterschied ist festzumachen, nur die Werbung einzelner Unternehmen in meinem Briefkasten verraten mir, dass sich die Tage voranschieben. Die Sonne spielt mit ihren Sonnenstrahlen über einer deckenden Wolkenschicht, die keinen der vielen Strahlen durchlässt. Ein Wolkenteppich, eng geknüpft, der zu vertuschen versucht, was Sonne und Sonnenstrahlen dort oben treiben.
Gedanken hatten Zeit sich zu zeigen, sich zu entfalten, sich erneut frei zu bewegen und umherzustreifen. Sie haben Bilder gemacht, Ansichten hinterlegt und Geschichten geschrieben. Haben sich Späße erlaubt, haben sich die Phantasie als Spielkameraden geschnappt und sind in den weißen, immer gleichen Winter hinaus, um dort ihre Spuren in den selbigen zu zeichnen. Ich schaue mir die Bilder an, die sie hinterlassen haben, versuche, zu erkennen, wo sie umhergestreift sind, was sie in dunkel weißen Wäldern trieben, wo ihre verwehten Fußabdrücke im Schnee wieder zufinden sind. Es fällt schwer, da die Sicht immer noch getrübt ist. Das Weiß der Tage legt über alles einen Schleier des Unnahbaren. Ab und an lese ich eine ihrer Geschichten, in denen es um das Ausbrechen, um Frei-sein geht. Doch auch hier verlieren sich stets die Buchstaben im immerwährenden Weiß der bedruckten Seiten, die mit einer alten Schreibmaschine beschrieben, zusammengeknüllt und wieder fein säuberlich geglättet, gelocht, gestapelt und mit einem dünnen Strick zusammen gebunden wurden.
Es sind bunte und schwarz-weiße Bilder, sind romantische, abgeschiedene und doch wunderbar schöne Ansichten, sind erdachte, zum Teil wahre Geschichten aus einer herrlichen, immer weißen Winterlandschaft. Sie gefallen mir ausgesprochen und ich würde gerne mehr davon haben, doch es sind nur die paar, die hier vor mir liegen, so dass ich sie immer wieder ansehe und mich an ihnen erfreue.
Gedanken hatten Zeit sich zu zeigen, sich zu entfalten, sich erneut frei zu bewegen und umherzustreifen. Sie haben Bilder gemacht, Ansichten hinterlegt und Geschichten geschrieben. Haben sich Späße erlaubt, haben sich die Phantasie als Spielkameraden geschnappt und sind in den weißen, immer gleichen Winter hinaus, um dort ihre Spuren in den selbigen zu zeichnen. Ich schaue mir die Bilder an, die sie hinterlassen haben, versuche, zu erkennen, wo sie umhergestreift sind, was sie in dunkel weißen Wäldern trieben, wo ihre verwehten Fußabdrücke im Schnee wieder zufinden sind. Es fällt schwer, da die Sicht immer noch getrübt ist. Das Weiß der Tage legt über alles einen Schleier des Unnahbaren. Ab und an lese ich eine ihrer Geschichten, in denen es um das Ausbrechen, um Frei-sein geht. Doch auch hier verlieren sich stets die Buchstaben im immerwährenden Weiß der bedruckten Seiten, die mit einer alten Schreibmaschine beschrieben, zusammengeknüllt und wieder fein säuberlich geglättet, gelocht, gestapelt und mit einem dünnen Strick zusammen gebunden wurden.
Es sind bunte und schwarz-weiße Bilder, sind romantische, abgeschiedene und doch wunderbar schöne Ansichten, sind erdachte, zum Teil wahre Geschichten aus einer herrlichen, immer weißen Winterlandschaft. Sie gefallen mir ausgesprochen und ich würde gerne mehr davon haben, doch es sind nur die paar, die hier vor mir liegen, so dass ich sie immer wieder ansehe und mich an ihnen erfreue.
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Freitag, 5. Februar 2010
Interview der Gedanken - I (Fortsetzung)
frank_lupin, 21:36h
Ich: "Nach einer längeren Pause, die ich zum Überlegen brauchte, um mir meiner Antwort auch sicher zu sein, bin ich nun bereit. >Wahnsinn< ist es nicht, der mich antreibt. Es ist eher die stille Hoffung, dass sich vielleicht doch noch eine Tür öffnet, durch die ich hindurch schlüpfen kann. Jedoch stimme ich euch in sofern zu, als dass es manchmal wagemutig ist wie ich mich vorantreiben lasse."
Gedanken: "Warum suchst du Herrn Was-werde-ich-wenn-ich-groß-bin so oft auf? Hat er dir nicht einen Weg vorgeschlagen, den du bereitwillig angenommen und mutig beschritten hast? Hast du nicht gefunden was du wolltest, oder warst du ihm gegenüber mit deinen Fähigkeiten und Fertigkeiten inkorrekt?"
Ich: "Er hat mir einen guten Weg gezeigt. Ich bin sehr zufrieden und habe auch Spaß an den Dingen, die ich auf diesem Wege mache und kennengelernt habe. Und doch schaue ich ungewiss in die Zukunft. Vielleicht habe ich deswegen Frau Zweifel-an-der-Zukunft für mich erfunden. An sie kann ich meine Fragen richten, die sich für mich ergeben. Werde ich ein ausgebildeter Fachidiot sein? Finde ich eine Anstellung? Wenn ja, wie lange? Gibt es eigentlich noch mehr?
Ich kann und werde nicht von etwas ausgehen, was nur noch in den seltensten Fällen überhaupt klappt - eine Anstellung in einem Betrieb/Firma für 30-40 Jahre.
Für mich steht also fest, ich will vielseitig sein! - aber wie?"
Gedanken: "Es war nicht weiter verwunderlich, dass du Frau Zweifel-an-der-Zukunft ins Leben gerufen hast. Eigentlich haben wir uns sogar gefragt, wie lange es wohl dauern würde, bis sie hier auftaucht. Als wir sie dann eines Tages beim Frühstück kennengelernt haben, waren wir daher auch nicht weiter überrascht. Wir haben sie hier freundlich aufgenommen und auch schon die ein oder andere "Party" mit ihr zusammen geschmissen.
Entschuldige, wir sind etwas vom Thema abgekommen, aber auch das muss einmal sein. Wir grenzen hier keinen aus und freuen uns auch mal über Zuwachs - so lange es im Rahmen bleibt.
Sie hat mit Rechten eine Position in unserer Mitte bekommen. Die Welt da draußen wird immer hektischer, wird zunehmend unkontrollierbar, wird zweipolig - reich und arm, mächtig und machtlos - wird vernetzter von Tag zu Tag, wird rücksichtsloser, schaut zunehmend nur nach vorn, statt mal zurück.
Sie wird sich unterscheiden zwischen den Menschen, die versuchen, ihre Träume zu verwirklichen, Menschen, die für ihre Vorstellungen und Lebensweisen "kämpfen", aber gleichzeitig einen Blick für die anderen Menschen wahren und diese nicht aus den Augen verlieren.
Menschen, die mutig genug sind, neue Wege zu suchen, um das zu finden, was wirklich wichtig ist - Zufriedenheit. Man sollte die Menschlichkeit auf seinem Wege nicht verlieren. Wir müssen Fehler machen dürfen, denn durch Fehler lernen wir. Seine innere Stimme nicht im Stimmenmeer aller überhören, ist äußerst wichtig.
Ein Fachidiot wirst du nur sein, wenn du nicht über deinen Tellerrand hinaus schaust. Halte deine Sinne und deine Interessen stehts offen für Neues, vielleicht bringt es etwas mit sich, das dich wieder ein Stück weiter bringt. Warum das nötig ist, können wir dir auch sagen. Mit einer gewissen Bandbreite kannst du vielleicht andere Schwächen ausgleichen. Wichtig ist, dass du es versuchst, egal was es ist. Was wir dir nicht sagen brauchen ist, dass man nicht mehr davon ausgehen kann, ARBEIT über 30-40 Jahre bei einer Firma/einem Betrieb zu bekommen. Diese Konstante solltest du nicht für dein Leben auf der sicheren Bank verbuchen. Zuviel kann sich ändern, zuviel rotiert. Daher lohnt sich vielleicht hier und da umzudenken und wie bereits erwähnt, andere Wege zu gehen."
Ich: "Hmm. Ihr habt schon Recht, die Welt verändert sich, wird bunter, aber auch grauer. Den richtigen Weg zu finden ist nicht immer einfach. Sich in anderen Bereichen zu verwirklichen erfordert Mut, den nicht viele aufbringen können. In dieser schnellen Welt vergisst man vielleicht zu schnell, woher man kommt und warum man da ist, wo man jetzt steht. Ein Blick über die Schulter hilft vielleicht, den nächsten Schritt nach vorn zu machen. "
Gedanken: "Warum suchst du Herrn Was-werde-ich-wenn-ich-groß-bin so oft auf? Hat er dir nicht einen Weg vorgeschlagen, den du bereitwillig angenommen und mutig beschritten hast? Hast du nicht gefunden was du wolltest, oder warst du ihm gegenüber mit deinen Fähigkeiten und Fertigkeiten inkorrekt?"
Ich: "Er hat mir einen guten Weg gezeigt. Ich bin sehr zufrieden und habe auch Spaß an den Dingen, die ich auf diesem Wege mache und kennengelernt habe. Und doch schaue ich ungewiss in die Zukunft. Vielleicht habe ich deswegen Frau Zweifel-an-der-Zukunft für mich erfunden. An sie kann ich meine Fragen richten, die sich für mich ergeben. Werde ich ein ausgebildeter Fachidiot sein? Finde ich eine Anstellung? Wenn ja, wie lange? Gibt es eigentlich noch mehr?
Ich kann und werde nicht von etwas ausgehen, was nur noch in den seltensten Fällen überhaupt klappt - eine Anstellung in einem Betrieb/Firma für 30-40 Jahre.
Für mich steht also fest, ich will vielseitig sein! - aber wie?"
Gedanken: "Es war nicht weiter verwunderlich, dass du Frau Zweifel-an-der-Zukunft ins Leben gerufen hast. Eigentlich haben wir uns sogar gefragt, wie lange es wohl dauern würde, bis sie hier auftaucht. Als wir sie dann eines Tages beim Frühstück kennengelernt haben, waren wir daher auch nicht weiter überrascht. Wir haben sie hier freundlich aufgenommen und auch schon die ein oder andere "Party" mit ihr zusammen geschmissen.
Entschuldige, wir sind etwas vom Thema abgekommen, aber auch das muss einmal sein. Wir grenzen hier keinen aus und freuen uns auch mal über Zuwachs - so lange es im Rahmen bleibt.
Sie hat mit Rechten eine Position in unserer Mitte bekommen. Die Welt da draußen wird immer hektischer, wird zunehmend unkontrollierbar, wird zweipolig - reich und arm, mächtig und machtlos - wird vernetzter von Tag zu Tag, wird rücksichtsloser, schaut zunehmend nur nach vorn, statt mal zurück.
Sie wird sich unterscheiden zwischen den Menschen, die versuchen, ihre Träume zu verwirklichen, Menschen, die für ihre Vorstellungen und Lebensweisen "kämpfen", aber gleichzeitig einen Blick für die anderen Menschen wahren und diese nicht aus den Augen verlieren.
Menschen, die mutig genug sind, neue Wege zu suchen, um das zu finden, was wirklich wichtig ist - Zufriedenheit. Man sollte die Menschlichkeit auf seinem Wege nicht verlieren. Wir müssen Fehler machen dürfen, denn durch Fehler lernen wir. Seine innere Stimme nicht im Stimmenmeer aller überhören, ist äußerst wichtig.
Ein Fachidiot wirst du nur sein, wenn du nicht über deinen Tellerrand hinaus schaust. Halte deine Sinne und deine Interessen stehts offen für Neues, vielleicht bringt es etwas mit sich, das dich wieder ein Stück weiter bringt. Warum das nötig ist, können wir dir auch sagen. Mit einer gewissen Bandbreite kannst du vielleicht andere Schwächen ausgleichen. Wichtig ist, dass du es versuchst, egal was es ist. Was wir dir nicht sagen brauchen ist, dass man nicht mehr davon ausgehen kann, ARBEIT über 30-40 Jahre bei einer Firma/einem Betrieb zu bekommen. Diese Konstante solltest du nicht für dein Leben auf der sicheren Bank verbuchen. Zuviel kann sich ändern, zuviel rotiert. Daher lohnt sich vielleicht hier und da umzudenken und wie bereits erwähnt, andere Wege zu gehen."
Ich: "Hmm. Ihr habt schon Recht, die Welt verändert sich, wird bunter, aber auch grauer. Den richtigen Weg zu finden ist nicht immer einfach. Sich in anderen Bereichen zu verwirklichen erfordert Mut, den nicht viele aufbringen können. In dieser schnellen Welt vergisst man vielleicht zu schnell, woher man kommt und warum man da ist, wo man jetzt steht. Ein Blick über die Schulter hilft vielleicht, den nächsten Schritt nach vorn zu machen. "
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Dienstag, 2. Februar 2010
Interview der Gedanken - I
frank_lupin, 18:59h
Dieses Rubrik, dieses Thema will ich nutzen, um hier einmal meine "Gedanken zum Leben" festzuhalten. Gedanken zum Leben... das mag für manch einen hoch klingen und andere werden es belächeln.
Ich: "Mein Name ist Frank. Ich habe euch, liebe Gedanken, heute aufgesucht, um einige Dinge zu besprechen. Das typische Frage-Antwort-Spiel, das schon so viele gespielt haben, um ihren Weg im Leben zu bestreiten und doch denke ich, dass es in keiner Weise typisch ist."
Gedanken: "Wir sind deine Gedanken und sehr erfreut über deinen Besuch hier bei uns. Als wir dein Gesuch über ein Interview erhielten, wussten wir zu nächst nicht, was es damit auf sich hat. Jedoch sind auch wir auf den Austausch gespannt, denn auch wir - und hier wird das Interview untypisch für dich werden - wollen Fagen stellen, auch wir suchen nach Antworten, Antworten die nur du uns geben kannst."
Ich: "Was ist eurer Ziel im Leben, wo soll es mit UNS einmal hingehen und wie soll es enden?"
Gedanken:"Nun, wir denken, dass man diese Frage nicht an erste Stelle setzen kann. Erst müssen andere Fragen gestellt und deren Antworten gehört werden, gleichwohl sie nicht von jedem gehört werden wollen. Wir haben jedoch die Vorahnung, dass das bei dir vielleicht etwas anders wird als bei vielen anderen Verhältnissen von Mensch zu Gedanken."
Ich:"Gut. Damit bin ich einverstanden. Stellen wir diese Frage an die letzte Stelle.
Wie wollen wir dann am besten anfangen?"
Gedanken:"Am besten damit, dass im Laufe des Lebens jeder Gedanken bekommt, die einem zu denken geben. Bei dir jedoch häufen sie sich wie nur bei wenigen Menschen, so zumindest das, was wir von den anderen Gedanken dieser Welt mitbekommen."
Ich:"Welches sind diese bei mir gewesen? Habt ihr schnell gemerkt, dass etwas anders ist als bei den Gedanken die euch im Laufe meines Lebens - bei anderen Menschen - begegnet sind?
Gedanken:"Einer der ältesten Gedanken bei uns ist Herr Was-werde-ich-wenn-ich-groß-bin. Er ist in jedem Kopf zu finden, denn er ist elementar. Es gibt noch ein paar andere elementare Gedanken, aber die lernst du nie wirklich kennen. Um deine Frage vorweg zunehmen, das wird von der Natur vorherbestimmt, indem du HIER oder DORT geboren wirst. HIER hattest du das Glück, diese nicht "kennenzulernen". Es gibt viele andere, welche weit mehr elementare Gedanken mit sich tragen als du es machst oder bisher gemacht hast.
Wir konnten anfangs nur in einem einen Unterschied erkennen - die Häufigkeit. Du suchst die Gedanken viel öfter auf als es andere machen. Wir können eine gewisse Regelmäßigkeit bemerken und verzeichnen auch einen stetigen Zuwachs, der allein durch deine ruhige Art nicht ausufert. Es gibt ein ganz gutes Sprichwort dazu: Genie und Wahnsinn liegen oft dicht beieinander, auch wenn wir glauben, dass du kein Genie bist. Ist es also Wahnsinn, der dich antreibt?"
Ich:"Gebt mir eine kleine Pause, um zu überlegen, ich will nicht vorschnell antworten."
Ich: "Mein Name ist Frank. Ich habe euch, liebe Gedanken, heute aufgesucht, um einige Dinge zu besprechen. Das typische Frage-Antwort-Spiel, das schon so viele gespielt haben, um ihren Weg im Leben zu bestreiten und doch denke ich, dass es in keiner Weise typisch ist."
Gedanken: "Wir sind deine Gedanken und sehr erfreut über deinen Besuch hier bei uns. Als wir dein Gesuch über ein Interview erhielten, wussten wir zu nächst nicht, was es damit auf sich hat. Jedoch sind auch wir auf den Austausch gespannt, denn auch wir - und hier wird das Interview untypisch für dich werden - wollen Fagen stellen, auch wir suchen nach Antworten, Antworten die nur du uns geben kannst."
Ich: "Was ist eurer Ziel im Leben, wo soll es mit UNS einmal hingehen und wie soll es enden?"
Gedanken:"Nun, wir denken, dass man diese Frage nicht an erste Stelle setzen kann. Erst müssen andere Fragen gestellt und deren Antworten gehört werden, gleichwohl sie nicht von jedem gehört werden wollen. Wir haben jedoch die Vorahnung, dass das bei dir vielleicht etwas anders wird als bei vielen anderen Verhältnissen von Mensch zu Gedanken."
Ich:"Gut. Damit bin ich einverstanden. Stellen wir diese Frage an die letzte Stelle.
Wie wollen wir dann am besten anfangen?"
Gedanken:"Am besten damit, dass im Laufe des Lebens jeder Gedanken bekommt, die einem zu denken geben. Bei dir jedoch häufen sie sich wie nur bei wenigen Menschen, so zumindest das, was wir von den anderen Gedanken dieser Welt mitbekommen."
Ich:"Welches sind diese bei mir gewesen? Habt ihr schnell gemerkt, dass etwas anders ist als bei den Gedanken die euch im Laufe meines Lebens - bei anderen Menschen - begegnet sind?
Gedanken:"Einer der ältesten Gedanken bei uns ist Herr Was-werde-ich-wenn-ich-groß-bin. Er ist in jedem Kopf zu finden, denn er ist elementar. Es gibt noch ein paar andere elementare Gedanken, aber die lernst du nie wirklich kennen. Um deine Frage vorweg zunehmen, das wird von der Natur vorherbestimmt, indem du HIER oder DORT geboren wirst. HIER hattest du das Glück, diese nicht "kennenzulernen". Es gibt viele andere, welche weit mehr elementare Gedanken mit sich tragen als du es machst oder bisher gemacht hast.
Wir konnten anfangs nur in einem einen Unterschied erkennen - die Häufigkeit. Du suchst die Gedanken viel öfter auf als es andere machen. Wir können eine gewisse Regelmäßigkeit bemerken und verzeichnen auch einen stetigen Zuwachs, der allein durch deine ruhige Art nicht ausufert. Es gibt ein ganz gutes Sprichwort dazu: Genie und Wahnsinn liegen oft dicht beieinander, auch wenn wir glauben, dass du kein Genie bist. Ist es also Wahnsinn, der dich antreibt?"
Ich:"Gebt mir eine kleine Pause, um zu überlegen, ich will nicht vorschnell antworten."
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